Kate und Alex leben in Greenwich Village, dort bewohnen sie mit ihrer Tochter Abbey eine Eigentumswohnung, die sie vergrößern möchten, diesem Plan steht die 90-jährige Andra im Weg, die in der Nachbarwohnung ein lebenslanges Wohnrecht genießt. Kate und Alex betreiben einen Exklusiven Secondhandshop, in dem sie exquisite Möbel aus Haushaltsauflösungen vertreiben. Kate leidet unter ihrem schlechten Gewissen, die allgegenwärtige Armut und ihr Reichtum, das Warten auf Andras Tod zerreißen sie fast. Abbey hat als pubertierendes Kind wenig Verständnis für die Doppelmoral ihrer Eltern, vor allem nicht für das Verhalten Kates, die ihr schlechtes Gewissen dadurch zu beruhigen versucht, dass sie Bettler mit Geld überhäuft, während sie Abbey jeden Luxus verbietet. Alex betrügt derweil Kate mit Andras Enkeltochter. Er beendet die Affäre erst, als Andra stirbt und die Wohnung frei wird. Kate muss ihr Scheitern als Helferin akzeptieren, als sie als ehrenamtliche Mitarbeiterin in einem Altenheim und einem Behindertenheim wegen ihres Helfer-Syndroms abgelehnt wird. Der Film liefert keine Antworten, obwohl er für eine Komödie ungewöhnlich viele Fragen aufwirft. Die Ähnlichkeit zu Woody Allans „Stadtneurotiker“ kommt nicht von ungefähr. Beide Filme beschreiben die Schizophrenie des Lebens in einer Großstadt mit all ihren Gegensätzen. Auch im Kinoprogramm in Darmstadt kam der Film zur Premiere außergewöhnlich gut an.